Fersensporn

s handelt sich um einen knöchernen zehenwärts gerichteten Sporn an der Unterseite des Fersenbeines. Meistens handelt es sich um einen Zufallsbefund, weil er klinisch stumm ist. In der Regel liegt eine Abflachung des Fußlängsgewölbes wie beim Knick-Senk-Fuß vor. Begünstigende Faktoren sind ein stehender Beruf und Übergewicht.

Bei der Klinik besteht ein belastungsabhängiger, stechender Fußsohlenschmerz direkt unter dem Fersenbein am Ursprung der Beugesehnenplatte. Die Röntgendiagnostik zeigt häufig einen 1 bis 5 mm langen Knochensporn auf der seitlichen Aufnahme, wobei die Schmerzausprägung unabhängig von der Größe des Knochenvorsprunges ist.

Eine konservative Behandlung ist nur bei Beschwerden erforderlich mit Druckentlastung des Spornes durch eine entsprechende Einlage bzw. eine Schuhzurichtung. Des weiteren erfolgt eine physikalische Therapie lokal mit z.B. Ultraschall, lokale Injektionsbehandlung in das Schmerzgebiet und bei Therapieresistenz auf konservative Therapiemaßnahmen Stoßwellentherapie und nur in sehr seltenen Fällen besteht eine Indikation zur Durchtrennung des Ursprunges der Beugesehnenplatte am Sporn ohne eine Abtragung des Knochenspornes.