Lasertherapie

Die Wellenlängen
Der Opton Laser verfügt über zwei Wellenlängen aus dem nahen Infrarotbereich. Beide Wellenlängen zeichnen sich dadurch aus, dass sie vom Körpergewebe (Wasser, Blut, Melanin) sehr viel weniger absorbiert werden als andere Wellenlängen z.B. aus dem sichtbaren Bereich. Der 810 nm- Anteil des Laserstrahles kann bis in eine Tiefe von circa 8 cm in das Gewebe eindringen und dort eine stimulierende Wirkung entfalten. Diese kann entzündliche und degenerative Veränderungen vorteilhaft beeinflussen. Auch traumatische Affektionen wie Prellungen und Distorsionen und Zerrungen, besonders auch Überlastungszustände des Bewegungsapparates sprechen gut auf die Behandlung an. 980 nm- Anteil dringt weniger tief in das Gewebe ein, sodass seine gesamte Energie in den oberflächlicheren Schichten der Haut und damit auch auf reflektorischem Wege wirksam werden kann. Die gleichzeitige Applikation beider Wellenlängen in einer Behandlungssitzung optimiert den therapeutischen Effekt, da sowohl oberflächliche Schmerzrezeptoren als auch tieferliegende Gewebestrukturen stimuliert werden.

Die hohe Leistung

Die außergewöhnlich hohe Leistung des Opton Lasers steht für eine ausreichende Intensität um auch tiefliegende Gewebeschichten zu erreichen.

Die Innovation

Opton vereinigt die Laserstrahlung zweier geeigneter Wellenlängen mit außergewöhnlich hoher Leistung. Diese Kombination ermöglicht das Eindringen einer therapeutisch wirksamen Dosis auch in tieferliegenden Gewebeschichten.

Applikationstechnik

Der Laserkopf sollte stets senkrecht auf die zu behandelnde Fläche aufgesetzt werden, da sonst nur ein Teil der Leistung zur Wirkung kommt und Reflexionen des unsichtbaren Laserstrahles Patienten und Arzt gefährden. Bei den im folgenden beschriebenen Behandlungsprotokollen kommt stets der kontinuierliche Laserstrahl (contious wave) zum Einsatz.

Statische Behandlung
Der Laserkopf wird auf die zu therapierende Stelle aufgesetzt und nicht bewegt. Nach der Behandlung tritt lokal ein leichtes Erythem auf.

Dynamische Behandlung
Bei kleineren Behandlungsfeldern wird der Laserkopf entweder hin- und herstreichend oder in kreisförmigen Bewegungen bewegt, bei größeren Arealen ist es besser, diese in mehrere Regionen aufzuteilen. In beiden Fällen wird der Laser solange appliziert, bis es entweder schmerzt (Schmerzschwelle) oder bis – an den weniger dicht sensibel innervierten Arealen – ein Gefühl der Wärme eintritt (Wärmeempfindlichkeitsschwelle).