SpineMED

Entlastungstherapie statt Bandscheiben-Operation

Spinale Dekompression mit dem SpineMED® Table

Seit Sommer 2008 setzt das Pro Health Institut (PHI) in München als erste medizinische Einrichtung Deutschlands eine neue Methode zur nicht-operativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ein: die SpineMED®-Methode. Diese regeneriert betroffene Wirbelbereiche durch gezielte Dehnung, Entlastung und Neupositionierung. Das Prinzip wurde in den USA speziell zur Therapie von Bandscheibenvorfällen entwickelt und kann jetzt endlich auch hierzulande genutzt werden. „Wir freuen uns, SpineMED® nun auch Patienten in ganz Deutschland anbieten zu können“, so Günther Grasse, Geschäftsführender Gesellschafter des Pro Health Institut, Münchens modernes und innovatives Therapie-/und Gesundheitszentrum. „Mit dieser besonders schonenden Methode könnte die Zahl der Bandscheibenoperationen deutlich sinken.“

Das Prinzip der spinalen Dekompression

Zentrales Behandlungsmedium ist der SpineMED® Table: Auf dieser Behandlungsliege wird der Patient so fixiert, dass einzelne Regionen der Wirbelsäule (Halswirbelsäule, Lendenwirbel) gezielt behandelt werden können. Dabei wird mittels einer intermittierenden und computergesteuerten Distraktionskraft ein bestimmter Zwischenwirbelraum sanft und schmerzfrei gedehnt. Der intradiskale Druck verringert sich, die Diffusion von Flüssigkeit, Nährstoffen und Sauerstoff aus der Umgebung wird unterstützt. Die Bandscheibe erhält die Möglichkeit sich zu regenerieren, zu rehydrieren und zu repositionieren. Schon nach durchschnittlich zwölf bis 20 Behandlungen à 30 Minuten lassen die Schmerzen deutlich nach und bei den meisten Patienten kann eine vollständige Beschwerdefreiheit erreicht werden. Die Methode wirkt sich zudem ganzheitlich aus und stimuliert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Unerwünschte Nebenwirkungen konnten bisher nicht festgestellt werden.

Erfolgsmethode aus Übersee

Hintergrund für die Entwicklung der SpineMED®-Methode und des SpineMED® Tables ist ein spezifisches Problem bei Wirbelsäulenerkrankungen: Der sogenannte intradiskale Druck – der Druck, der sich durch eine Abnahme des Zwischenwirbelraums im Bandscheibeninneren erhöht – führt nicht nur zu langfristigen Schäden am Faserring der Bandscheibe oder am gallertartigen Kern bis hin zum Bandscheibenvorfall mit Einklemmen des Spinalnervs. Er verhindert auch die zügige und nachhaltige Regeneration und Heilung des Systems, da der Stoffwechsel zwischen Bandscheibe und umliegendem Gewebe reduziert ist und das Bandscheibengewebe sich durch den fortgesetzten Druck nicht oder nur schwer in seine ursprüngliche Position zurückziehen kann. Die gezielte spinale Dekompression mit Hilfe der SpineMED®-Methode erzielt hier beachtliche Erfolge. In den USA, wo bereits 500 Geräte im Einsatz sind, gilt SpineMED® als unbestrittene Alternative zum operativen Eingriff.

Indikationen und Behandlungserfolge

Das SpineMED®-Verfahren zeigt gute Behandlungserfolge bei Bandscheibenvorwölbung und -vorfall, Diskusdegeneration (Verschleiß), Ischialgie und Radikulopathie, Facettengelenkssyndrom, Spinalkastenose sowie bei der Vorbereitung und Nachsorge von Operationen. Kontraindiziert für die Behandlung mit der SpineMED®-Methode sind lediglich Patienten mit starker Osteoporose, Spondylolisthesis ab Grad 2, Frakturen, Tumoren im Bereich der Wirbelsäule sowie angeborenen Wirbelsäulendefekten.

„Der SpineMED®-Table ist ein deutschland- und EU-weit zertifiziertes und patentiertes Medizinprodukt, das höchsten Sicherheitsrichtlinien unterliegt“, betont Günther Grasse. „Es schenkt vielen Patienten eine neue Lebensqualität und ermöglicht Praxen die exakte, sichere und einfach zu handhabende Therapie nach dem neuesten Stand der Medizintechnik.“

Von privaten Krankenkassen werden die Behandlungskosten übernommen.

Die NSSD (nicht operative Dekompression des Spinalkanals) ist eine nicht invasive, innovative Methode zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen.

Durch Distraktion der Wirbelsäule an HWS/LWS kommt es zu einem Wassereintritt in die Bandscheiben, zur Entlastung der Wirbelsäule und damit Erweiterung des Spinalkanals. Neu ist die Anwendung von Biofeedback in den Behandlungsablauf.

Indikationen:

• potentielle OP Patienten

• Bandscheibenvorfall HWS/LWS

• Facettenbeschwerden

• knöcherne Enge des Spinalkanals

• postoperativ nach Bandscheiben-OP

• chronische Schmerzen HWS/LWS

Nähere Informationen finden Sie unter www.spinemedtherapy.com oder www.phi-muenchen.de.